Partner

Mit unseren Partnern können wir sowohl die forschungintensive Entwicklung neuer Simulationsmodelle als auch deren Validierung zeitnah durchführen.

DIN/VDA und ZVEI

Auf Basis der Dokumente des DIN‑Normenausschusses Auto und Mobilität sowie des Zentralverbands der Elektroindustrie (ZVEI), an deren Erarbeitung PSS maßgeblich mitwirkt, entwickelt PSS Modelle für eine normierte, unternehmensübergreifende Beschreibung und Simulation elektrischer Komponenten mittels thermischer Netze.

Was wir bereitstellen:

  • Standardisierte Modellierungsansätze für elektrische Komponenten (z. B. Leitungen, Kontakt- und Stecksysteme) auf Basis thermischer Netzwerke,
  • Softwaretools, die die zugehörigen Eingangsparameter berechnen und exportieren, sodass Anwender Ersatzschaltbilder erstellen und mit korrekten Werten belegen können.

Ein erster Ansatz zur Modellierung thermischer Netze für die Simulation elektrischer Komponenten ist im Leitfaden des AK‑Thermosimulation (ZVEI) beschrieben. Verbindlichere und detailliertere Darstellungen werden in der derzeit entstehenden DIN/TS 70101 „Thermosimulationsmodelle für Bordnetze“ zu finden sein.

PSS entwickelt seine Softwaretools kontinuierlich weiter, mit dem Ziel einer direkten Kompatibilität zu den Anwendungen und Eingabeformaten dieser zukünftigen Norm. Insbesondere soll das K‑Modul künftig eine modulare und entsprechend standardkonforme Simulation ermöglichen.

Bayern Innovativ

PSS wirkt bei Bayern Innovativ an der Entwicklung einer einheitlichen Methodik zur Bewertung des Alterungsverhaltens elektrischer Komponenten im Bordnetz mit.

Auf Basis gegebener thermischer, elektrischer und mechanischer Belastungsprofile erstellen wir Modelle und Prognosen zu:

  • Ausfallzeiten (Time‑to‑Failure) und Ausfallraten (FIT),
  • dominanten Alterungsmechanismen und Sensitivitäten,
  • Risikoklassen sowie Handlungsempfehlungen für Design und Validierung.

Ziel ist eine belastbare und vergleichbare Entscheidungsgrundlage für Entwicklung, Serienfreigabe und Lebensdauerabschätzung.

Universität der Bundeswehr München

In Kooperation mit dem Institut für Mathematik und Computergestützte Simulation sowie dem Institut für Angewandte Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen an der Universität der Bundeswehr München bearbeitet PSS anspruchsvolle Fragestellungen an der Schnittstelle von Mathematik, Simulation und Engineering.

logo unibw

FuE‑Förderungen

ZIM

Über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) wird im Rahmen des Netzwerks „Infrastrukturlösungen für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen“ (IforE) das Projekt „Optimierung Elektrischer Antriebsstränge in E‑Wasserfahrzeugen“ (OPTELAN) in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin gefördert.

  • Projektfokus: Optimale Auslegung elektrischer Antriebsstränge in E‑Wasserfahrzeugen
  • Partner: HTW Berlin
  • Förderrahmen: ZIM, Netzwerk IforE
logo IforE

BSFZ

Mit Hilfe der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) wird das Projekt „FTMA: Fast Thermal Analysis for Electric Components“ gefördert. Ziel ist die schnelle Simulation allgemeiner Strukturen thermischer RC‑Netzwerke (z. B. Leitungsstränge mit Kontaktsystemen und Verbrauchern) – unabhängig von Schaltung oder Geometrie.

  • Projektfokus: Beschleunigte thermische Simulation von RC‑Netzen
  • Anwendungsbeispiele: Leitungsstränge, Kontakt‑/Stecksysteme, Verbraucher
  • Förderrahmen: Forschungszulage (BSFZ)